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Sonntag, 27. Januar 2013

Arbeitseinsatz im Township

Nach der Weihnachts- und Sommerurlaubspause sind auch wieder alle sozialen Projekte angelaufen. Wir durften zusammen mit Freunden einen Arbeitsbesuch im Township Kayamandi (direkt bei Stellenbosch) durchführen.
Dabei haben wir im christlichen Spendenprojekt (Kuyasa) beim Mittagessen der Kinder geholfen. Hier bekommen durchschnittlich 150 Kinder ein warmes Mittagessen. Bei Großveranstaltungen waren es auch schon 3000 bis 4000 Kinder.




Enorm zu erleben wie die Kinder die Liebe und Nähe suchen.

Außer dem Essen bekommen die Kinder vormittags Schulunterricht und nachmittags Sportmöglichkeiten.
Unser 6-jähriges Patenkind, sein Bruder und eine Freundin aus Deutschland haben passend zum Schulanfang gespendet, womit wir hier für die Kinder hunderte von Bleistiften, Radiergummis, Arbeitsheften, etc. gekauft haben:
(Der Einkauf hat richtig Spaß gemacht, aber noch größer war die Dankbarkeit der Schulverwaltung und riesig Freunde der Schüler.)

Die Kinder haben zum Teil familiäre Hintergründe die für Europäer unvorstellbar sind. Viele kommen wegen der Sportmannschaften am Nachmittag, wo sie bereits „Lifeskills“ erfahren die sie aus ihrer bisherigen Prägung herausholen.
(Hier werden die Schuhe eingesetzt, die wir von Uhlsport gesponsert bekommen haben.)

Der Nachmittagssportunterricht kann mit kleinen Mitteln durchgeführt werden. Allerdings wollen die Mannschaften natürlich auch wie europäische Kinder nicht nur trainieren, sondern am Wochenende auch gerne an Turnieren teilnehmen. Das wäre gut für die Motivation der Kinder und könnte weitere Lifeskills ausbilden. Für den Transport zu Turnieren fehlt aber das Geld.
Es ist ein Privileg helfen zu können. Wer die Chance nutzen will, den Lebensweg von Menschen positiv zu beeinflussen, kann sich gerne an uns werden. Wir stellen Kontakte her, z.B. für Patenschaften oder Spender (wir sind erreichbar über www.mannweiler-triathlon.de/impressum).

Dienstag, 1. Januar 2013

Silvesterlauf Kapstadt - Kathrin und Daniel mit Spitzenergebnissen


Auch in Kapstadt wird das Sportjahr mit einem Silvesterlauf beendet.

Wir dachten es ist stürmig, die Kap Bewohner meinten es war ein sonniger Tag.

Das Wetter kam uns zu Gute. Durch den Wind fühlte es sich nicht so heiß an wie bei Daniels 10km Lauf letzte Woche. Wieder stürmten die kleinen leichten Läufer vom Start weg nach vorne und boten wenig Windschatten. Nach einer längeren Passage mit Böen wurde der Wettkampf kraftintensiv und die Läufer wurden bei km 4 diesmal eine „leichte“ Beute. Die Gewichtsvorteile lagen bei den Triathleten. Und nass wurden die Läufer auch von der Gischt über die Promenade.
Ein Läufer aus Lesotho sprach Daniel auf seine beschrifteten Waden an. Im Ziel hatten wir wertvolle Gespräche und bekamen neue Kontakte zu tollen Menschen.


Kathrin erreichte Pl. 2  und Daniel Pl. 3 der offenen Klasse.

Gefeiert wurde auch wie in Südafrika üblich mit einem Silvester - Braai (Grillen).

Wir wünschen allen ein gesegnetes neues Jahr 2013.

Samstag, 29. Dezember 2012

The Grid Foamroller im High Performance Gym Stellenbosch


In der Pyhsio und beim unserer Sport Orthopädin habe ich "The Grid" kennen gelernt, der die Muskulatur in der Tiefe bearbeitet. Es ist Massage und Training in einem Tool. Die neue Rolle flog dann auch direkt mit nach Südafrika.

Hier im High Performance Gymnasium der Sportuniversität in Stellenbosch gibt es fast alles und viele der Profis benutzen schon den Grid oder fragen nach.


Er hilft jetzt z.B. wie auf dem Foto dass sich die seitliche Beinmuskulatur nicht wieder verspannt und verklebt. Entweder nehme ich den Grid mit in den Kraftraum und baue ihn mit in das Training ein oder ich mache die Übungen regelmäßig zu Hause.

Weitere Trainingsbeispiele unter:
www.transatlanticfitness.com

Dienstag, 25. Dezember 2012

Frohe und gesegnete Weihnachten aus Südafrika

Frohe und gesegnete Weihnachten aus Stellenbosch/Südafrika. 

Mit geschmücktem Weihnachtsbaum, Holzkrippe und lieben Freunden.


Fürchtet euch nicht! siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR.



Heute durften wir als einzige Gäste zum Weihnachtsschwimmen ins Freibad.
Sonnencreme nicht vergessen.


Freitag, 21. Dezember 2012

Lions Head und Signal Hill hoch über Kapstadt



Heute morgen sind wir um 5Uhr los zu unserem Freund Fried zum Trail Running nach Kapstadt.
Nach dem wir auf dem Lions Head (668m über Kapstadt und dem Ozean) sind wir über den "Löwenrücken" noch vor der großen Hitze hoch zum Signal Hill (350m).

 Der zunächst einfache Weg hoch zum Lions Head.

Kletterabschnitte waren unumgänglich.

 Blick vom Lions Head auf den kleineren Signal Hill.

Mittwoch, 19. Dezember 2012

internationaler 10km Lauf Kapstadt

Trotz der Einschränkungen durch Vorsichtsmaßnahmen ist unser Leben hier ein Traum dessen, was unser Herz bewegt: die Sportarbeit mit den Jugendlichen nach christlichen Werten und das Training mit Sportlern und Profis.

Heute Mittag waren wir noch in Stellenbosch schwimmen und haben wieder interessante Menschen kennen gelernt.
Eben ist Daniel mit Freunden in Kapstadt beim internationalen 10km Lauf an der Waterfront gestartet.
Daniel belegte Platz 21 von über 3000 Läufern und wurde schnellster Nichtafrikaner.

Einer passt nicht in das Foto von km 1: "Finde den Fehler."

Die live-Ergebnistafeln.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Radtraining mit afrikanischem Jugendteam



SCAS ist eine christlich soziale Organisation in Südafrika, die verschiedene Sportprojekte für Kinder und Jugendliche anbietet. Im beliebten Radsportprojekt gibt es talentierte Fahrer.

Was uns die Jugendlichen aus Ihrem Leben berichten bewegt uns sehr. Dabei lernen wir etwas Ihre Kultur, Stammessprache und Afrikaans.

Die Touren mit unseren neuen Freunden waren immer anstrengend. Wir haben jedes Mal schön zusammen geschwitzt, z.B. hier am alten Franschhoek Pass. 
...bei über 30°C "im Schatten"


Die Jugendlichen müssen alle Reparaturen selbst lernen und das Material wird bis zum letzten aufgebracht. Der Trick das Ventil am geplatzten Schlauch abzureißen und in den aufgerissenen Mantel zu legen funktionierte super bis nach Hause ohne dass der neue Schlauch kaputt ging.

Der Haupttrainer ist jetzt für vier Wochen nicht hier. Dass wir in der Zeit unterstützen können ist eine kleine Gebetserhörung und macht uns mindestens so viel Freude wie den Jugendlichen.